Willkommen bei der Gesichtsfeldausfall-Selbsthilfegruppe Niederrhein

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Ausflüge/Feiern



September 2011

Am 14.09. besuchte uns Dipl. Psychologe Andreas Tiede. Er hielt einen Votrag über die Kompensationstherapie, die in seiner Praxis angeboten wird. Die Kompensationstherapie zielt darauf ab, dass die Betroffenen durch ein Blickfeldtraining, z.B. am Okulomotorikgerät (3,30m x 1,20m mit 40 LED´s bestückte computergesteuerte Lichtertafel) lernen, durch optimierte Augenbewegungen den Gesichtsfeldausfall zu kompensieren. Diese Methode ist sehr nutzbringend für den Betroffenen (siehe z.B. Klinische Studie "Compensatory visual field training for patients with hemianopia after stroke" Nelles G, Esser J, Eckstein A, Tiede A, Gerhard H, Diener HC.; Neurosci Lett. 2001 Jun 29;306(3):189-92.), weil sie anschließend besser Lesen, oder wieder Fahrradfahren können und insgesamt wieder aktiver und selbständiger werden. Zurzeit gibt es an nur drei Orten in Deutschland ein Kompensationstraining mit einem Gesichtsfeld-/Okulomotorikgerät. Im Anschluß daran wurde noch das Thema Depression nach Schlaganfall von Herrn Tiede vorgetragen.

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Am 07.09 zeigte sich die Selbsthilfegruppe mit einem Präsentationsstand in Bochum von 12-17 Uhr im RUB-Veranstaltungszentrum zum BRAIN DAY. Von der Grundlagenforschung zur Therapie. Ein Tag im Zeichen der Bochumer Neurowissenschaften mit Vorträgen, Informationen und Mitmachaktionen. Es wurden sehr interessante Vorträge gehalten.

Z.B. Von Mäusen zu Menschen, innovative Therapien in der Neuro- Rehabilitation Prof.Dr.Martin Tegenthoff.

Oder Gehirn unter Stress, wie Stresshormone unsere Erinnerungen beeinflussen Prof.Dr.Oliver Wolf.

Und Die Macht der Düfte, vom Molekül zur Therapie Prof.Dr.mult.Hanns Hatt

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Mai 2011

Am 13.05. haben wir uns im Waldrestaurant&Hotel Hohe Mark. zum Kegeln getroffen. Wir haben einige Kegelpartien gespielt und hatten sehr viel Spaß dabei. Anschließend haben wir uns nach dem Kegeln mit einem guten Essen wieder gestärkt. Wir haben einige gemütlichen Stunden miteinander verbracht.

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März 2011

Zum ersten mal nach 6 Jahren, seit Bestehen der Selbsthilfegruppe, konnten wir eine Augenärztin für einen Vortrag im Waldrestaurant&Hotel Hohe Mark. gewinnen. Am 23. März kam Frau Prof. Dr. med. S. Trauzettel-Klosinski von der Universität Tübingen zu uns nach Wesel in die Selbsthilfegruppe. Ihr Vortrag Rehabilitation bei Gesichtsfeldausfall nach Schlaganfall: Wie kann ich als Patient mein Sehvermögen verbessern? war sehr aufschlußreich und anschaulich. Vor allem war vielen nun bewußt, wie kompliziert und komplex das Lesen an sich ist. Wer nicht lesen kann, nimmt an vielen Dingen im Alltag nicht teil. Das Training bei Hemianopsie Sakkadentraining, entwickelt an der Sehbehindertenambulanz Tübingen wurde vorgestellt. Ziel der Therapie ist die bessere Nutzung des gesamten Blickfeldes mit explorativen Augenbewegungen in den blinden Gesichtsfeldbereich. Die Wirkung ist eine Verbesserung der Orientierungsfähigkeit bei Hemianopsie, und damit der Selbstständigkeit und Lebensqualität. Immerhin waren wir ca.25 Personen. Die Veranstaltung war sehr erfolgreich, und manch einer versteht den Gesichtsfeldausfall mit seinen negativen Auswirkungen und Einschränkungen nun besser. Wir fuhren zufrieden nach Hause.

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Spendenkonto der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, KTO. Nr.: 50 Deutsche Bank Gürtersloh BLZ.: 480 700 40. Falls die Spende für die Selbsthilfegruppe ist, geben Sie bitte als Stichwort >Gesichtsfeldausfall SHG Niederrhein<